Online-Glücksspiel nahezu jeder fünfte Spielende zeigt problematisches Verhalten
Wenn jemand in Ihrem Umfeld oder Sie selbst mit glücksspielsuchtbezogenen Problemen zu tun haben, finden Sie ein umfangreiches Beratungs- und Hilfsangebot auf-gegen-gluecksspielsucht.de. Für erlaubtes Glücksspiel darf grundsätzlich geworben und Sponsoring betrieben werden. § 5 Glücksspielstaatsvertrag 2021 regelt den hierfür zulässigen Rahmen daher abhängig von der Gefährlichkeit der jeweiligen Glücksspielform. Für virtuelle Automatenspiele, Online-Poker und Online-Casinospiele darf im Rundfunk und Internet zwischen 6 Uhr und 21 Uhr grundsätzlich keine Werbung erfolgen. Unmittelbar vor oder während der Live-Übertragung von Sportereignissen ist auf dem übertragenden Kanal Werbung für Sportwetten auf dieses Sportereignis nicht zulässig.
- Mehr Informationen zur Glücksspielsperre finden Sie unter check-dein-spiel.de, einem Angebot der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).
- Über unterschiedliche Plattformen bieten Expertinnen und Experten eine professionelle, kostenfreie und auf Wunsch anonyme Suchtberatung in verschiedenen Formaten an.
- Die Sozialkonzepte sind differenziert auf die verschiedenen Glücksspielformen abzustimmen.
- Dabei verliert die betroffene Person die Kontrolle über ihr Spielverhalten und setzt trotz negativer Konsequenzen das Spielen fort.
- Veränderte Stimmungsschwankungen, soziale Isolation und Vernachlässigung anderer Aktivitäten können Hinweise auf eine mögliche Online-Videospielsucht sein.
- Stattdessen sind Hinweise zu Suchtgefahren einzublenden, die Spielende vor Spielteilnahme in dem anderen Bereich bestätigen müssen.
Außerdem ist Werbung für Sportwetten mit aktiven SportlerInnen und FunktionärInnen unzulässig. In Sportstätten ist Werbung für Glücksspiele nur in Form der Dachmarkenwerbung auf Trikots und Banden sowie ähnlichen Werbemitteln erlaubt. Menschen mit einer Glücksspielsucht verspüren ein unwiderstehliches Verlangen nach Glücksspielen, bei denen sie Geld oder Wertgegenstände als Einsatz verwenden. Sie können das Glücksspiel nicht einstellen, selbst wenn sie hohe finanzielle Verluste erleiden, sich verschulden und durch ihr Verhalten ihre Familie, ihre Partnerschaft oder ihren Beruf gefährden. Obwohl die Sucht nach Computerspielen damals schon als besorgniserregend eingestuft wurde, fehlt bis heute die offizielle Anerkennung als eigenständiges Störungsbild bzw. Hilfe finden Betroffene und Angehörige bei Beratungsstellen für Spielsucht.
Eine Übersicht zu Beratungsstellen in Deutschland bietet die Landkarte unter dem Punkt „Hilfe finden“. Sollten Sie zu dem Schluss kommen, dass Ihr Kind stark gefährdet oder bereits abhängig ist, sollten Sie unbedingt weitere Informationen und professionelle Hilfe einholen. Lassen Sie sich dabei unterstützen, Ihr Kind aus der Medienabhängigkeit herauszuholen. Lesen Sie in Internetforen die Berichte und Erfahrungen anderer Eltern oder Betroffener. Das hilft beim Verstehen und zeigt Ihnen, dass Sie mit der schwierigen Situation nicht allein dastehen. Digitale Spiele sind ein Teil der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen und dürfen als Hobby darin ihren Platz haben.
- Zudem birgt die unkontrollierte Computerspiel-Sucht das Risiko von körperlichen Beschwerden durch Bewegungsmangel und mangelnde Selbstpflege.
- Diese Information muss nach jeder Identifizierung und Authentifizierung sowie vor Beginn eines Spiels erfolgen – sofern diese Information letztmalig vor mehr als 24 Stunden erfolgt ist.
- Das hilft beim Verstehen und zeigt Ihnen, dass Sie mit der schwierigen Situation nicht allein dastehen.
- Bei Bedarf, können Sie gemeinsam mit der Fachperson die passende Therapiemöglichkeit besprechen.
Um einen ersten Eindruck zu bekommen, ob die Spiele-Nutzung Anlass zur Sorge gibt, können Tests bzw. Dabei hilft die klicksafe-Checkliste „Besteht bei meinem Kind die Gefahr einer digitalen Abhängigkeit? Für die Jahre 2021, 2023 und 2025 haben diese Aufgabe das Institut für interdisziplinäre Sucht- und Drogenforschung (ISD) sowie die Universität Bremen (Arbeitseinheit Glücksspielforschung) übernommen.
Eltern haben das Recht, den Medienkonsum sinnvoll zu beschränken, auch wenn sich daraus Streit ergibt. Begründen Sie Verbote, damit Ihr Kind sich ernst genommen fühlt und einsieht, warum Sie Grenzen setzen. Bei Besorgnis sollten Sie im ersten Schritt die Erziehungsregeln anpassen und weitere Informationen einholen. Kommen Sie alleine nicht weiter, kann eine professionelle Beratung helfen. Der Glücksspiel-Survey 2021 steht zum Download unter Glücksspiel-Survey 2021 (isd-hamburg.de) zur Verfügung.
So sind etwa Geldspielautomaten nicht nur in zugangsbeschränkten Spielhallen zu finden, sondern häufig auch in frei zugänglichen Gaststätten oder anderen Unterhaltungseinrichtungen. Das Internet und die Verwendung von Mobiltelefonen erleichtern den Zugang zu Glücksspielangeboten ebenfalls. Zudem möchten wir in Zukunft auch politisch Einfluss auf das Thema Spielsucht nehmen und verhindern, dass Menschen ihr verfallen.
Weitere Internetangebote des BIÖG
Diese wirken auf sie nicht mehr ansprechend und wirkungsvoll genug. Für die Erarbeitung präventiver Maßnahmen für Österreich mussten zuerst empirische Erkenntnisse gewonnen werden. Die „Erste Österreichische Studie zur Prävention der Glückspielsucht“ wurde von 2009 bis 2011 als mehrmodulare Studie durchgeführt.
Wir haben für Sie einige einfache Regeln zusammengestellt, mit deren Einhaltung Sie einer Spielsucht vorbeugen können. Für die meisten Menschen sind Glücksspiele ein harmloses Vergnügen, das ihre Freizeit bereichert – mit der Chance auf attraktive Gewinne. Für eine kleine Minderheit besteht aber, wie bei allen Glücksspielformen, auch bei unserem Spielangebot die Gefahr einer Abhängigkeit. Durch eine solche Spielsucht können die Betroffenen sich selbst, ihren Familien und dem Freundeskreis Schaden zufügen.
Geldspiel-Flyer von «Spielen ohne Sucht»
- Beobachten Sie aufmerksam das Verhalten Ihrer Kinder bei Videospielen.
- Lesen Sie in Internetforen die Berichte und Erfahrungen anderer Eltern oder Betroffener.
- Gewisse Verhaltensweisen haben ein Suchtpotential, das vergleichbar ist mit Alkohol, Nikotin und illegalen Drogen und einen Kontrollverlust zur Folge haben kann.
Schulen und Universitäten in Deutschland spielen eine wichtige Rolle bei der Sensibilisierung für das Thema Glücksspielsucht im Internet. Durch gezielte Aufklärungsarbeit können Schülerinnen und Schüler bereits früh lernen, die Gefahren von exzessivem Online-Glücksspiel zu erkennen und präventive Maßnahmen zu ergreifen. Lehrkräfte sollten dabei nicht zögern, offene Gespräche zu führen und den Jugendlichen die nötigen Informationen an die Hand zu geben. Ein leises Klicken, ein verlockendes Angebot – und schon ist der erste Einsatz gemacht.
Auf der Website des Finanzministeriums können Sie einen Glücksspielsucht-Selbsttest durchführen. Derzeit erfolgt die Altersklassifizierung von Computerspielen nach dem System der Pan European Game Information (PEGI). Hier finden 22bet schweiz Sie Informationen zum Thema Spielsucht, insbesondere zur Computerspielsucht und zum pathologischen Glücksspiel. Exzessive Verhaltensweisen können zu psychischer Abhängigkeit sowie zu schwerwiegenden gesundheitlichen und sozialen Beeinträchtigungen führen. Spielen ohne Sucht ist ein interkantonales Glücksspielsuchtprävention-Programm im Auftrag von 18 Kantonen und dem Fürstentum Liechtenstein.
Über unterschiedliche Plattformen bieten Expertinnen und Experten eine professionelle, kostenfreie und auf Wunsch anonyme Suchtberatung in verschiedenen Formaten an. Es ist wichtig zu erkennen, dass der Weg aus der Sucht individuell sehr unterschiedlich sein kann. Deshalb kann es sinnvoll sein, verschiedene Angebote auszuprobieren und zu schauen, was für die persönliche Situation am geeignetsten ist. In Deutschland gibt es außerdem die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), die auch Informations- und Hilfsangebote zum Thema Glücksspielsucht bereitstellt. Darüber hinaus ist es ratsam, frühzeitig Kontakt zu Hilfsangeboten und Selbsthilfegruppen aufzunehmen, um präventive Maßnahmen zu ergreifen und gemeinsam Wege aus der Spielsucht zu finden. Durch eine offene Auseinandersetzung mit dem Thema und die Bereitschaft zur Veränderung kann der Weg in ein spielfreies Leben erfolgreich gemeistert werden.
Auch bei Smartphones und Tablets können je nach Betriebssystem entsprechende Einstellungen vorgenommen oder passende Apps installiert werden. Allerdings sind solche Programme kein Rundum-Sorglospaket und erfordern dennoch eine Begleitung. Einmal getroffene Vereinbarungen sollten beiderseits verbindlich eingehalten werden. Die Konsequenzen für die Nichteinhaltung getroffener Vereinbarungen sollten ebenfalls gemeinsam verhandelt und festgehalten werden. So kann aus erzielten Kompromissen ein Leitfaden für den Umgang mit Medien in der Familie werden, an den sich alle Familienmitglieder halten.
Bei einem Bereichswechsel ist eine Wartezeit von einer Minute einzuhalten. Während dieser Wartezeit sind keine unentgeltlichen oder Demo-Spiele zulässig. Stattdessen sind Hinweise zu Suchtgefahren einzublenden, die Spielende vor Spielteilnahme in dem anderen Bereich bestätigen müssen. Die Einhaltung der Wartezeiten erfolgt durch die Aktivitätsdatei.